BSE beim Donauinselfest 2025
Am 21. Juni 2025 durften wir einen Blick hinter die Kulissen von Europas größtem Open-Air-Festival mit freiem Eintritt werfen. Das Donauinselfest fand dieses Jahr zum 42. Mal statt und zog wieder tausende Menschen in seinen Bann. Mit einem sehr breiten Programm von sowohl Rock-, Pop-, Schlager- und Elektro-Konzerten als auch diversen sportlichen, kulinarischen und anderen kreativen Aktivitäten schien für jede/n etwas dabei zu sein.
Was für ein enormer Aufwand hinter einem solchen Festival steckt, durften wir von Florian Halder, dem Gründer und CEO von Stargate Group, erfahren. Nachdem er uns am VIP-Eingang der OBI-/Kronehit-Bühne empfangen und mit Getränken versorgt hatte, zogen wir uns in den etwas ruhigeren Bereich hinter der Bühne zurück.
Seit mittlerweile 20 Jahren kümmern sich Florian und sein Team um sämtliche Bereiche – von Artist-Booking, Technik, Organisation über Gastronomie und Bewerbungsmanagement bis hin zur Sicherheit – und sorgen seit jeher für das außerordentliche Flair der ersten und einzigen elektronischen Bühne am Donauinselfest. Worauf es bei einer Event-Agentur wirklich ankommt, beschreibt er mit drei Kriterien: Resilienz bzw. Zuverlässigkeit, Kreativität und Kosten.
Die Besonderheit dieser Elektro-Bühne besteht darin, dass sich der VIP-Bereich direkt auf der Bühne selbst befindet. Mit einem Fassungsvermögen von rund 440 Personen sorgt das für eine großartige Interaktion zwischen Publikum, Bühne und Gästen. Der Vorteil, dass hier zwischen den einzelnen DJ-Acts ein beinahe nahtloser Übergang stattfindet, führt zu einem permanenten Zulauf von Leuten. Im Gegensatz zu den anderen Bühnen sei es hier laut Florian Halder ein ähnliches Prinzip wie in einem großen Nachtclub.
Ein Festival einer solchen Größenordnung bringt gewisse Herausforderungen mit sich. Wie bei allen Open-Air-Veranstaltungen besteht immer das Risiko auf Schlechtwetter. So bereichernd die vielen weitläufigen Freiflächen der Donauinsel auch sein mögen, umso weniger Schutz bieten sie im Falle von Regen, Hagel oder Windstürmen. In solchen Situationen muss sehr schnell reagiert und oft improvisiert werden.
Bei einem so breiten Publikum ist es wichtig, dass für alle etwas dabei ist. Die Herausforderung besteht darin, bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler ein Gespür dafür zu entwickeln, wer verschiedene Musikstile miteinander verbinden und zugleich flexibel auf das Publikum eingehen kann. Auch hier betont der CEO von Stargate Group, dass sich diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten einiges geändert hat. Wo man früher einen Artist „nur anrufen“ musste, um ihn zu buchen, so muss man heute ein Angebot darlegen und hoffen, dass sich der Künstler unter einer großen Auswahl für das eigene Festival entscheidet.
Nachdem wir einen guten Überblick über das weitläufige Geschehen bekommen hatten, durften wir mit VIP-Armbändern die Bühne betreten und uns einen Eindruck des Geschehens auf der Bühne selbst machen. Der Publikumsbereich vor der Bühne, welcher bis zu 20.000 Leute umfasst, wurde somit gut überschaubar. Abschließend durften wir dort nach Belieben verweilen und das Donauinselfest genießen.
Unser herzlichster Dank gilt Florian Halder, der dieses BSE mit seinen Engagement, seiner Leidenschaft und Erfahrung zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns alle gemacht hat!
Verfasserin: Maria Kirchmair
Fotos: Norma Medrano, Maria Kirchmair










