BSE bei den Beachvolleyball Staatsmeisterschaften 2025 in Kitzbühel – KITZBEACH
Am Finaltag der österreichischen Beachvolleyball Staatsmeisterschaften hatten wir
die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von KitzBeach zu werfen.
Die Turnierreihe fand heuer das erste Mal unter dem Motto „Beach.Gams.Gross.“ in
Kitzbühel statt, der Veranstalter Simon Varges erfüllte sich damit einen Traum. Von
seinen eigenen Anfängen als Spieler bis zu diesem Wochenende hat der Tiroler
immer daran geglaubt, den Sport mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen,
was mit diesem Event mehr als gelungen ist.
Simon Varges, seine Crew und zahlreiche tatkräftige HelferInnen machten das Wochenende
zu einem echten Höhepunkt in Kitzbühel. Den Organisatoren gelang es unter
anderem das Team Klinger und Klinger nach Kitzbühel zu bringen, die zu den
Weltbesten ihrer Zunft gehören.

Beim Rundgang durch das Stadion wurde uns eindrucksvoll vor Augen geführt,
welchen Aufwand das Team betrieben hat, um die Gamsstadt Beachvolleyball fit zu
machen. So wurde etwa der Sand, auf dem gespielt wurde, mit 6 LKW’s angeliefert
und dann mit einem Stapler bzw. per Hand auf dem Platz verteilt.
Diese Menge an Sand wird, im Sinne der Nachhaltigkeit in Kitzbühel
zwischengelagert und beim nächsten Event, im nächsten Jahr, wiederverwendet.
Weiters wurden Mehrweg- anstatt Einwegbecher verwendet.
Was uns besonders auffiel war die Freude, die die Crew versprühte und mit welchen
kreativen Mitteln Probleme gelöst wurden. Weil etwa die Anzeigetafel von der
Tribüne aus nicht gut sichtbar war, wurde in Zusammenarbeit mit einem Tischler eine
größere Tafel gebaut, die gut sichtbar war und ganz ohne Strom auskam.
Von den Ballkindern, über die HelferInnen beim Catering bis zu den Kassierern fanden wir
ein Team vor, das eingespielt und voller Tatendrang war. Simon hat uns mit einem
Schmunzeln erzählt, dass er von Anfang an, seine Familie und Freunde
miteingebunden hat und seine Mama bis heute noch die Verpflegung für die Crew,
unter anderem mit selbstgemachten Kuchen sicherstellt.
Eine der Herausforderungen, vor denen Simon gestanden ist, war, die Werbung für
das Event. Alle vorhergehenden Turniere haben zum Großteil in Innsbruck
stattgefunden, was bedeutete, dass es für Kitzbühel keine passenden Bilder gab.
Neben den klassischen Printmedien wurde versucht über Social Media Reichweite zu
generieren, deshalb machte Simon bei jedem Tik Tok und Instagram Trend mit. Diese
Gesangseinlagen und Videos für Fahrradmäuse erzeugten auf jeden Fall gute
Laune.
Für gute Laune sorgte auch der Moderator, der zwischen den einzelnen Spielsätzen
aktuelle Hits spielte und so die Besucher animierte, mitzusingen und mitzutanzen.
Alles in allem kann man sagen, dass das Ziel, das Tennisstadion von Kitzbühel mit
Beachvolley Ball zu füllen erreicht wurde.
Danke an dieser Stelle auch an Simon, für diese tolle und sehr lehrreiche Tour sowie auch
für die Eintrittskarten, die wir für den gesamten Finaltag zur Verfügung gestellt bekamen.
Mit mir hat dieser Sport auf alle Fälle einen neuen Fan gefunden!
Verfasserin: Theresa Pomper











