BSE bei rausgebrannt

Am 9. Dezember 2025 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen eines BSE-Erlebnisses
spannende Einblicke in die Produktionswerkstatt der Firma rausgebrannt im 21.
Wiener Gemeindebezirk zu erhalten.

Rausgebrannt wurde im Jahr 2007 von Bernhard Rameder in Wien gegründet und
hat sich gemeinsam mit seinem Team im Laufe der Zeit zu einem Spezialisten für
kreative Werbemittel und Produktdesign entwickelt. Bereits bei unserer Ankunft
konnten wir uns einen umfassenden Eindruck von den vielfältigen Arbeiten des
Unternehmens machen. Besonders auffällig war die große Auswahl an
unterschiedlichen Materialien, die verwendet werden, um einzigartige und individuell
gestaltete Produkte zu erschaffen.

Für zahlreiche namhafte Kunden wie Porsche, A1, die Albertina, Raiffeisen und viele
weitere produziert Rausgebrannt unter anderem Pokale, Flyer, Kronen, Karten,
Einladungen sowie individuelle Geschenke. Die Bandbreite an Produkten ist sehr
groß und kaum in eine Kategorie einzuordnen. Beim Betrachten der einzelnen Werke
wurde deutlich, wie viel Kreativität, Liebe zum Detail und Individualität in jedem
einzelnen Stück steckt.

Während unseres Aufenthalts durften wir hautnah miterleben, wie die Produkte
entstehen, für welche Kunden sie gefertigt werden und wie viel Arbeit und
handwerkliches Können hinter jedem Werk steckt. Dadurch wurde uns die besondere
Qualität und Einzigartigkeit der Produkte nochmals bewusst.

Im Anschluss an die Führung erzählte uns Bernhard Rameder mehr über die
Geschichte und Entstehung des Unternehmens. Zu Beginn befanden sich sowohl
das Geschäftslokal als auch die Produktionsstätte an einem Standort im 6. Bezirk.
Ziel war es, den Produktionsprozess für Kundinnen und Kunden sichtbar zu machen.
Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass der begrenzte Platz für die Produktion
sowie die Lautstärke und die Geruchsbelastung für die Anrainer problematisch
waren. Nach mehreren Überlegungen entschied man sich schließlich dafür,
Präsentation und Produktion räumlich zu trennen. Der Shop blieb im 6. Bezirk,
während die Produktionsstätte in den 21. Bezirk nach Strebersdorf verlegt wurde.

Seit 2020 befindet sich das Geschäftslokal in der Gumpendorferstraße 32, womit das
Unternehmen sehr zufrieden ist.
Besonders inspirierend war auch eine Geschichte, in der Bernhard erzählte, wie er
mit einer außergewöhnlich kreativen Idee die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden
gewinnen konnte. Anstatt klassische Flyer oder Folder zu verschicken, versendete er
eine Nuss, in die der Firmenname rausgebrannt eingraviert war. Diese
unkonventionelle Idee begeisterte viele Kundinnen und Kunden und ist bei einigen
bis heute in Erinnerung geblieben.

Auch heute greift Bernhard dieses Konzept weiterhin auf. Bei unserem Besuch zeigte
er uns beispielsweise Kastanien, die er aktuell an potenzielle Kunden verschickt.
Diese Geschichte verdeutlicht eindrucksvoll, dass Kreativität sowie mutige,
unkonventionelle Ideen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen können.

Abschließend war der Besuch bei rausgebrannt für uns sehr spannend und
lehrreich. Wir konnten nicht nur einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag einer
kreativen Werbeagentur gewinnen, sondern auch erleben, wie wichtig Individualität,
Mut und Kreativität für den Erfolg eines Unternehmens sind. Das BSE-Erlebnis hat
gezeigt, wie aus außergewöhnlichen Ideen besondere Produkte entstehen.

Vielen Dank an Bernhard für deine Zeit und die spannenden Einblicke.

Verfasserin: Denise Gager

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