BSE beim 3×3 Vienna

Wenn man als angehende:r Eventmanager:in Matches auf Weltklasseniveau nicht nur von der Tribüne, sondern von hinter den Kulissen erleben darf, dann nimmt man das natürlich mit. Genau diese Chance hatten wir von der ESB Academy dieses Jahr beim 3×3 Vienna– mitten in der Stadt, auf der Fläche des Wiener Eislaufvereins am Heumarkt.

Gemeinsam mit Laura Bretschneider, Projektmanagerin bei HSG-Events, bekamen wir einzigartige Einblicke und zahlreiche spannende Informationen rund um den beliebtesten Tourstopp der FIBA 3×3 World Tour!

Treffpunkt 17:00 – los geht’s

Pünktlich um 17:00 Uhr haben wir uns am Heumarkt getroffen, und schon der erste Eindruck war ein anderer als der eines normalen Besuchs: Statt durch den Haupteingang ging es direkt mit einer der Veranstalterinnen los, die uns persönlich durch das gesamte Setup geführt hat. Ein Event von der Seite zu sehen, die das Publikum sonst nie zu Gesicht bekommt, hat von der ersten Minute an einen ganz eigenen Reiz.

Im Technikraum – wo die Show entsteht

Gestartet sind wir im Technikraum, also dort, wo wirklich alles zusammenläuft: Effekte, Musik und auch Spielereien wie die Lookalike-Cam werden hier gesteuert und koordiniert. Was von außen wie ein flüssiger, fast selbstverständlicher Ablauf wirkt, ist in Wahrheit das Ergebnis von präziser Koordination an genau diesem einen Ort. Zu sehen, wie viele Hände und Entscheidungen hinter ein paar Sekunden Stimmung im Stadion stecken, war ein echter Aha-Moment.

Vorbereitung & die richtige Location

Danach wurde es richtig spannend für alle, die sich für die Planung dahinter interessieren. Wir haben einige sehr interessante Einblicke in die Vorbereitung und vor allem in die Wahl der Location bekommen. Ein gutes Beispiel ist das Thema Strom: Worauf man da achten muss, ist deutlich komplexer, als man zunächst denkt. Und dann gibt es diese Dinge, auf die man erst nach der Besichtigung vor Ort draufkommt – die man aber trotzdem von Anfang an mitberücksichtigen muss. Genau solche Details machen am Ende den Unterschied zwischen einem Event, das funktioniert, und einem, das ins Stocken gerät.

Backstage & Mitarbeiter:innen-Area

Im nächsten Schritt ging es in den Backstage- bzw. Mitarbeiter:innen-Bereich. Dieser Blick hinter die Absperrung zeigt noch einmal, wie viel Infrastruktur und Organisation nötig sind, damit ein Team über mehrere Tage hinweg reibungslos arbeiten kann.

Die letzten Minuten live

Damit das Ganze nicht nur Theorie bleibt, haben wir uns die letzten Minuten eines Spiels angesehen – und das hat den Unterschied gemacht. Erst wenn man die Atmosphäre, das Tempo und die Energie selbst spürt, fügen sich all die Informationen von vorher zu einem echten Bild zusammen.

Sponsoring & Aktivierungen

Ein Thema, das besonders bei uns hängen geblieben ist: Sponsoring und die dazugehörigen Aktivierungen. Spannend war vor allem, dass es im Team eine eigene Person gibt, die ausschließlich dafür zuständig ist, zu prüfen, ob die Sponsoren zufrieden sind und ob die Aktivierungen richtig laufen. Das zeigt sehr gut, welchen Stellenwert Partner:innen bei einem Event dieser Größe haben – und dass Zufriedenheit hier kein Zufall, sondern aktiv betreute Arbeit ist.

VIP-Area im Hotel InterContinental

Als nächste Station ging es in die VIP-Area im Hotel InterContinental. Dort waren sowohl Getränke als auch Essen für alle mit VIP-Ticket gratis – ein angenehmer Kontrast zum technischen und organisatorischen Teil davor und ein guter Einblick, wie das Premium-Erlebnis für Gäste gestaltet wird.

Dort, wo die Spieler:innen einlaufen

Den Abschluss der Tour bildete ein Blick auf die Stelle, an der die Spieler:innen ins Stadion einlaufen. Diesen Moment, der für die Athlet:innen den Übergang ins Spiel markiert, einmal aus nächster Nähe zu sehen, war ein schöner Schlusspunkt für die Führung.

Ausklang

Und das Beste: Zum Schluss konnten alle gratis dort bleiben und das Event bis zum Ende genießen. Nach all den Eindrücken aus Technik, Planung, Sponsoring und VIP-Bereich das Event dann einfach noch entspannt ausklingen zu lassen, war der perfekte Abschluss eines Nachmittags, an dem wir einige Weltcup Spiele von einer Seite erleben durften, die man so schnell nicht wieder vergisst.

Ein großes Dankeschön an die Veranstalter:innen für die spannende Führung und die offenen Einblicke!

Verfasser: Noah Varduli

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